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Criptique Crossing Boundaries: Be/Hinderung zwischen Aktivismus und Theorie (29.-30. November 2013)

Flyer: Titel, Veranstalter, Webadresse"Behinderung" war lange Zeit ein gesellschaftliches Randthema, das vor allem von Charity-Organisationen besetzt wurde, die "Be/hinderung" als tragisches Schicksal darstellten. In den letzten Jahren haben Aktivist_innen aber auch Wissenschaftler_innen diese Darstellung von "Be/hinderung" zunehmend herausgefordert und durch ihre Kritiken neue Sichtbarkeiten von und Auseinandersetzungen mit "Be/hinderung" geschaffen.

Diese Kritiken sind der Ausgangspunkt des Symposiums am 29. und 30. November 2013, das sowohl der aktivistischen als auch akademischen Beschäftigungen mit "Be/hinderung" Raum bietet, um in einen kritischen Dialog miteinander zu treten. Dabei werden die Grenzen zwischen Aktivismus und Theorie ausgelotet und deren grenzüberschreitendes Potential im Kontext globaler Ungleichheitsverhältnisse diskutiert.

Vor dem Hintergrund queer-feministischer, anti-rassistischer, postkolonialer und crip Perspektiven geht es dabei um Fragen der Übersetzbarkeit "westlicher" Theorien und Aktivismen in den sogenannten globalen Süden und die Suche nach Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden solidarischen Praxis.


Schrift:

Symposium "Criptique Crossing Boundaries: Be/Hinderung zwischen Aktivismus und Theorie"

Termin: 29. u. 30. Nov. 2013
Ort: Planet 10 (10., Pernerstorfergasse 12)

E-Mail
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